Mittwoch, 27. Juli 2016

Dschihadismus Made in germany


Wie kommt ein scheinbar völlig normaler 17-jähriger Flüchtling aus Afghanistan dazu, sich mit Messer und Axt zu bewaffnen, um blindwütig und mit Tötungsabsicht auf Menschen loszugehen? Das "Bekenner-Video" zeigt einen überheblichen, zu Allem entschlossenen jungen Mann, der sich in selbstverliebter Manier als "Gotteskrieger" und Rächer aufspielt. Aber Herr Ahmadzai hatte doch, entnehme ich der Zeitung, eine positive soziale Perspektive: Aussicht auf ein Praktikum mit anschließender Lehre, Aktiver im örtlichen Fußballverein, ein eigenes Zimmer?! Noch dazu sah er gut aus. Es gibt unzählige Mädchen, junge Frauen in diesem Land, die den Typen in ihr Herz geschlossen hätten! Überspielte er mit männlich-aufgeklärter Dschihadisten-Pose seine Schüch-ternheit? Wir werden es wohl nie erfahren. * Ich denke, es gibt eine ganze Reihe von Flüchtlingen, denen die deutsche blinde Willkommenskultur nicht guttut. Sie erleben die Freizügigkeiten in diesem Land nicht als Chance zur Selbstentfaltung, sondern als von den "Ungläubigen" gestellte Falle, um sie vom "wahren Glauben" abzubringen. Oder so ähnlich. "Wahrheit" und "Wahnsinn" liegen nah beieinander und fließen ineinander., zeigt das Beispiel. UND: Es gibt Ideologen im Hintergrund, die diesen barbarischen Wahnsinn bewusst schüren. * Die deutsche Willkommenskultur sollte sich endlich selber kritisch hinterfragen. 
                                                                                             *RS*      

Mittwoch, 25. Mai 2016

Facebook Nicht Verfügbar

Seit knapp einer Woche ist Facebook für mich "nicht verfügbar", d.h. ich komme nicht auf meine Seite, die vermutlich auch für Außenstehende nicht einsehbar ist.
Der Grund: fb schickte mir eine Meldung, daß (sinngemäß) Unbefugte meinen Account knackten, d.h. sie sich auf meiner Seite einloggen konnten. Zu7mindest waren sie kurz davor. Ich vermute, es handelt sich um eine linksradikale Hamburger Website, auf der ich mein Video zum ver.di-Austritt gepostet hatte. Ich gelte ja, seit ich wagte, Sympathien für Pegida und AfD zu bekunden und gegen Brandanschläge u.ä. auf Pegida-Politiker zu protestieren, in der Scene als böser "Rechter". Aus diesem Grund wurde mir auch ein Veranstaltungsverbot im Wilhelmsburger Atelierhaus aufge-brummt. 
Meine FB-Seite für mich wieder verfügbar zu machen, ist schwierig. Ein Weg wäre, die Handy-Nummer anzugeben + auf SMS zu warten. Das kann ich aber nicht, da ich eine Festnetz-Nummer bei FB angab ... Der andere Weg: FB-Freunde identifizieren. FB bietet mir Bilder von FB-Freunden an, deren Namen ich nennen soll (jew. mehrere Namen zur Auswahl), was mir jedoch nicht bzw. nur unzureichend gelang. 
Ich bemerke Suchtverhalten bei mir.
Es fehlt etwas. 
Meine Klicks auf dieser Seite und auf meine Videos, die bei You Tube auf dem Kanal des Wilhelmsburger Kunstbüro zu finden sind, werden weniger aufgerufen. 
                                                                                                                                        *RS*

Dienstag, 24. Mai 2016

für lau: GRANDVILLE "Das Gesamtwerk" (2 Bände)

Auch die beiden Bände "Grandville" bekam ich kostenlos. Sie waren, neben anderen Büchern und Haushaltsgegenständen, in einer Toreinfahrt in Wilhelmsburg ausgebreitet. Zum Mitnehmen. Der-die so großzügig Verschenkende schien sich nicht im Klaren über den (materiellen) Wert der Bücher. Bei amazon kosten sie, insg. 1630 Seiten, 25 €uro. Plus Versandkosten. Der inhaltliche Wert ist für mich gigantisch. Grandville gilt als einer der Väter der modernen Karikatur, ein ganz Großer, der vor Allem berühmt ist für seine Alltags-Szenen und Allegorien, in denen Tiere mit menschlichen Eigenschaften und Menschen als Tiere dargestellt sind. Ein im romantischen 19. Jahrhundert hochproduktiver Dissident, bei dessen Zeichnungen man nur ahnen kann, was für ein hartes, mühsames und von Schicksalsschlägen geprägtes Leben er führte (Jean Ignace Isidore Gerard = Grandville 13.9.1803 - 17.3.1847). 
                                                                                                     
 

Mit dem Literaten, der eine "Sammlung zugunsten widerspenstiger Schriftsteller" veranstaltet, setzte Grandville auch sich selbst ein Denkmal: Sein Werk ist durch und durch literarisch (Bild-Geschichten erzählend) und widerspenstig war er allemal. 
Wir sehen: Schon im frühen 19. Jahrhundert war es schwierig, etwas für "widerspenstige", querköpfige Kreative zu bewirken. Den Begriff der "political correctness" gab es noch nicht, aber den Terror der Öffentlichen Meinung durchaus ... 
                                                                                                                                        *RS*


für lau: Kentucky schreit Ficken

Die Comedy-Serie war seinerzeit Kult, bei "RTL Samstagnacht" in den 90-er Jahren. Ein schlichter Gag mit Riesenwirkung: Die Anfangsbuchstaben von Wörtern wurden vertauscht. Unter dieser Vorgabe kalauerten sich Olli Dittrich && "live" durch die jeweils ca. 15-minütige Sendung. Aus "Weißer Schimmel" wurde "Scheißer Wimmel", aus "Claudia Schiffer" "Schlaudia Ciffer". Der Quotenrenner war mit Reklameeinschüben garniert. Gags und Zoten pur. Hab ich gelacht! + zwischendurch gedacht: So werden Sprache + Keilige Hühe (=Heilige Kühe) runter gebracht! ... * Ich fand das Büchlein in einem öffentlichen Tauschkasten in Bergedorf. 
                                                                               *RS*
 

Mittwoch, 18. Mai 2016

Telefonberatung in Arabisch


Der Deutsche Gewerkschaftsbund bietet neuerdings für Geflüchtete Telefonberatung über Mindestlohn in Arabisch und Farsi an.
Lieber DGB, habt ihr auch Angebote für Obdachlose? Welche Tips habt ihr für Menschen ohne Arbeit und Wohnung?
Im Unterschied zu Geflüchteten handelt es sich bei den Obdachlosen oftmals um Deutsche bzw. um Migranten, die seit vielen Jahren in Deutschland leben.
Was tut der DGB, um Menschen ohne Arbeit und ohne Wohnung zu ihrem Grundrecht auf Arbeit zu verhelfen?
                                                                                     *RS*  
                           

Sonntag, 15. Mai 2016

ver.di - Neusprech

Es ist interessant zu sehen, wie die Gewerkschaft ver.di den Spagat versucht zwischen political correctness und einem besonders aufmüpfigen IMAGE.


Auf vielen Facebook-Seiten der ver.di-Jugend werden Fotos von Demonstrationen präsentiert, wo Begriffe hoch gehalten werden, die eigentlich NEGATIV besetzt sind, zB "DREIST", "UNBEZAHLBAR", "GIERIG!", "ÜBERZOGEN", "UNERHÖRT!", aber nun in poppiger Manier als PR-Masche benutzt, um ein lockeres, scheinbar aufmüpfiges IMAGE zu präsentieren.
Scheinbar passiert eine Revolution, ein Aufstand gegen bestimmte Normen ... - in Wirklichkeit sind diese Leute kreuzbrav und political correct; die Parolen werden von der Firma ver.di ausgegeben und auf Kosten der Organisation gedruckt und vieltausendfach auf die Straße und ins "Netz" gestellt. 
Die Gewerkschaft ver.di hat so viel Macht, daß sie nicht nur die Verlautbarungen ihrer Mitglieder kontrolliert, sondern eine Definitionshoheit ausübt und manipulativ Sprache für ihre Zwecke instrumentalisiert. Eine Art "Neusprech".
Dahinter steckt Cleverness, aber auch eine gehörige Portion Arroganz.
Es erinnert an Sigmar Gabriels "PACK"-Vorwurf, mit dem er Asylgegner, d.h. politisch Anders-denkende abqualifizierte und beleidigte - ungestraft. Wer hingegen das Wörtchen "PACK" gegen Asylanten verwendet, wird kriminalisiert und ausgegrenzt, d.h. bestraft. 


Einige Parolen sind auch witzig. Da wird ein "w" gegen ein "h" ausgetauscht - und aus dem bösen (dem politischen Gegner zugeschriebenen) "gewaltbereit" wird ein "gehaltbereit"
Es darf gekichert werden. 
Inwieweit diese Demonstrantinnen "besser-unbequem" sind, wie behauptet, darf gefragt werden.
Und: FÜR WEN sind diese jungen Leute "unbequem"
                                                                                                             *RS*  

Freitag, 13. Mai 2016

Aktionstag Barrierefreies Hamburg

Gestern, Freitag der 13. (Glückstag), wurde in Hamburg für eine barrierefreie Stadt demonstriert.
Neben zahlreichen Menschen mit Behinderungen unterschiedlichster Art waren auch viele Unter-stützer zum Hauptbahnhof gekommen, u.a. die Rhytmus-Gruppe "Fogo do Samba", die mit dazu

beitrug, daß viele Menschen auf die Demo aufmerksam wurden und sich von der guten Stimmung anstecken ließen. ** Bemerkenswert war die Vielfalt der selbst gemalten, selbst beschrifteten Plakate und Transparent. Sie erzeugten ein viel offeneres und kreativeres Bild als die uniformen Massen-veranstaltungen von Gewerkschaften mit auf "Einheitlichkeit" getrimmtem Erscheinungsbild (Abweichungen NICHT gestattet! - Ich war fast 9 Jahre Mitglied bei ver.di und kenne den Laden und 


die autoritäre Regie dort).
Dies meine ersten Eindrücke-Bilder von der Veranstaltung. Der Demo-Zug ging vom Hauptbahnhof bis zur Mitte der Mönckebergstraße, als Zwischenstation, anschließend weiter zum Rathausmarkt, wo die Abschlußkundgebung stattfand.
Toi toi toi + weiterhin viel Kraft und Phantasie und Glück allen Beteiligten!
Ein Video ist in Arbeit - das Schneiden wird aber wohl ein paar Tage dauern...
                                                                                                                                   *RS*