Mittwoch, 22. November 2017

Boris Becker zum 50-sten

"Allet Jute", Boris Becker, zum 50. Geburtstag!
In den 80-er und 90-er Jahren beschertest du mir spannende,
ECHT gute Stunden vor dem Fernseher, wenn du
deine Tennis-Gegner in die Knie zwangst -
du gabst kein Match verloren.
Mehr als einmal bogst du verloren geglaubte Spiele
(ich als Zuschauer glaubte nicht mehr an den Sieg)
doch noch um.
Das machte mir selber - uns Zuschauern - Mut.
°° Später, als deine aktive Zeit als Spieler vorbei war,
dachte ich: Was macht er jetzt? Geld scheffeln? Nur noch
Geld scheffeln ?!!! Ist er doch nicht mehr als nur ein Kapitalist?!


Aus ideologischen Gründen wurdest du mir suspekt  -- aber dann schaffte ich
es doch, über meinen Schatten zu springen und den Mann wieder zu respektieren,
der auch für mich seine Siege einfuhr.
Ich wünsche dir noch ein langes Leben, Gesundheit und und ...
                                                                                                             °° RS °° 

Dienstag, 21. November 2017

Claudia Pechstein - SUPER !!


Der Eisschnell-Läuferin Claudia Pechstein ist etwas beinah Unglaubliches gelungen: Mit 45 (!!) Jah-ren qualifizierte sie sich noch einmal für die Olympischen Spiele. In ihrer Parade-Disziplin, den 5000 Metern, gelang ihr nicht nur der 33. Weltcup-Sieg, sondern sie blieb auch locker (mit 6:56,60 min) unter der für die Olympia-Teilnahme geforderten Zeit. °° Ich wünsche der Athletin von ganzem Herzen, daß sie auch bei den Wettkämpfen in Südkorea sehr gut abschneidet, am besten mit einer Medaille ...
                                                                                                     °° RS °°

I wouldn't trade you for the world - Conleth Cluskey 74 Jahre alt

                         
The Bachelors, eine irische Gesangs-Gruppe, feierteen in den 60-er Jahre Große Erfolge in England, Irland, Schottland. Am besten erinnere ich mich an "I wouldn't trade you for the world", das 1964 hohe Chartplazierungen erreichte - ein klassischer Liebes-Song. Die Bachelors verkörpern für mich noch die gute alte englische Song-Tradition, die dann immer mehr von Pop, Beat, Rock verdrängt wurde. * Conleth Cluskey feierte am Samstag (18.11.) seinen 74. Geburtstag ... ---
                                                                                                                                                    *RS* 

Sonntag, 19. November 2017

Alexander Gauland - Konservativsein

Noch vor wenigen Jahren hätte ich das Buch bestenfalls mit spitzen Fingern angefasst. Für mich galt die Formel "Konservativsein = langweilig". Seit meinem Auftrittsverbot als Künstler in "meinem" Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg aufgrund positiver AfD-Posts hat sich einiges geändert. Ich habe mich getäuscht. Mein jahrzehntelanges Engagement als Organisator von Lesungen, Ausstellungen, Radiomacher, Herausgeber von Zeitschriften usw., von dem hunderte Künstlerinnen, Dichter, überhaupt: Kreative, profitierten, schützt mich nicht davor, aus einem lang gewachsenen sozialen Gefüge hinausbefördert zu werden ... Ich denke um... /// Das Buch des AfD-Politikers Alexander Gauland erschien erstmals 2002 und wurde nun, in leicht überarbeiteter Form, neu herausgegeben. Für mich, der um das Thema stets einen großen Bogen machte, ein Glücksgriff. Als Anfänger auf dem Gebiet "Konservativismus" sehe ich mich gut eingeführt in die Materie; Gauland weiß spannend und pointiert die Geschichte des neuzeitlichen Konservativseins zu erzählen, die bei ihm im 18. Jahrhundert losgeht. In Deutschland werden Konservative und Rechtsradikale gern in einen Topf geworfen. Außerdem gibt es neuerdings den Begriff des "Rechtspopulisten", um alles nicht-Linke zu verteufeln. Der 1941 geborene Autor schildert bemerkenswert besonnen, nie affektiert und stets an Historie und Begrifflichkeit orientiert, was es mit dem "Konservativsein" auf sich hat. Mehrfach erwähnt wird der irisch-britische Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker Edmund Burke (1729-1797), der als "geistiger Vater des Konservatismus" (Wikipedia) gilt. Mehrfach genannt wird auch Tocqueville (1805-1859), der französische "Begründer der vergleichenden Politikwissenschaft" (Wikipedia). Weitere Autoren: Nietzsche, Arnold Gehlen... // Die deutsche Geschichte wird besonders intensiv behandelt. Ich finde keine auch noch zu winzige Spur von rechtsradikaler Propaganda, Verharmlosung des Faschismus oder der Nazis ... // Ich las das ganze Buch + werde es wohl auch in Zukunft in die Hand nehmen.  Ich lerne. Die frühen Konservativen waren stark auch von der Romantik geprägt - während später, lese ich, romantische Haltungen vor Allem von Linken übernommen wurden (dafür bin ich selber ein Beispiel). Faszinierend. Ich bin durch Gauland auf ein höchst interessantes und sehr komplexes Thema gestoßen. Es eröffnen sich neue Denk-möglichkeiten... --  144 S., 16,80 €  
                                                              °° RS °°

Donnerstag, 16. November 2017

Negatives und Positives von Facebook


Der von mir sehr geschätzte Steinhöfel kritisiert - siehe https://www.steinhoefel.com/2017/11/wie-facebook-nutzer-taeuscht-und-reichweiten-manipuliert.html - daß Facebook, ohne ihn oder die Abonnenten zu informieren, den Kreis seiner Abonnenten (= "Reichweiten") beschneidet, sprich: Abonnenten rauszieht. Ich beobachte bei mir seit geraumer Zeit Ähnliches, nur daß es sich bei mir um FB-Freunde handelt. FB scheint ein Interesse daran zu haben, diesen Kreis nicht zu groß werden zu lassen; es dürften wohl -geschätzt- mittlerweile mehrere hundert sein, die von FB aus meinem Kreis gestrichen wurden -ohne daß ich irgendwelche Rückmeldungen, Rückszugserklärungen o.ä. von den FB-Freunden erhielt. ---  POSITIV erlebe ich seit einigen Wochen, daß mir beim Anklicken meiner FB-Seite zahllose untereinander aufgeführte Posts von Freunden unterschiedlicher Art präsentiert werden. Das erleichtert mir das Antworten-Posten. Bei mehr als 1800 FB-Freunden eine sehr gute Sache! Ich konnte zwar auch zuvor auf Postings zugreifen, aber nicht in so einer übersichtlichen Art. Für diese Änderung DANKE! --- 
Ich kann nur -wie unzählige andere FB-Nutzer- hoffen, daß die Verantwortlichen die extremen Zensur-Maßnahmen der deutschen Regierung einigermaßen elastisch aufnehmen -ignorieren können sie sie keinesfalls- und klar erkennen, daß ein Bewahren möglichst vieler Freiheiten letztlich im Sinne nicht nur der Nutzer-innen, sondern auch von Facebook selbst sein dürfte. 
Ich freue mich nach wie vor, dieses Medium nutzen zu können, auch wenn ich mich schon manches mal ärgerte. 
                                °° RS °°

Mittwoch, 15. November 2017

Daniel Barenboim 75 Jahre - happy birthday ---


Ein überragender Musiker: Dirigent, Pianist wird 75.
Der Mann besitzt die Argentinische, spanische, israelische und palästinensische Staatsangehörigkeit. Sein politisches Engagement ist legendär; d.h. er leistete beinah Unglaubliches, um die verfeindeten Palästinenser und Israelis einander wieder anzunähern. "Zusammen mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said und dem deutschen Kulturmanager Bernd Kauffmann gründete er 1999 das Orchester des West-östlichen Divans. Barenboim engagiert sich für eine Annäherung der verfeindeten Volksgruppen im Nahostkonflikt. Das Orchester setzt sich jeweils zur Hälfte aus jungen Musikern aus Israel sowie den palästinensischen Autonomiegebieten, Libanon, Ägypten, Syrien, Jordanien und Spanien zusammen. Im August 2005 gab das Orchester ein vielbeachtetes Konzert in Ramallah, das in vielen Ländern live im Fernsehen übertragen wurde. " (Wikipedia)

Shotgun Express "I could feel the whole world turn round"

                            
Beim  Surfen auf You Tube finde ich immer wieder Perlen der Pop-Musik - Songs, die ich noch aus den 60-er Jahren kenne, die aber in keinen Plattenläden aufzutreiben sind, zB "I could feel the whole world turn round" von THE SHOTGUN EXPRESS, der ersten (?!) Band von Rod Stewart. Mit von der Partei waren auch wenigstens zwei Musiker, die später mit Fleetwood Mac weltberühmt wurden ...  
                              °° RS °°