Freitag, 18. November 2016

Abo-Kündigung "Eigentümlich frei"

                                                                                                     
                                                                                                                                *RS*

Samstag, 5. November 2016

Anzeige gegen Mark Zuckerberg & Co

Lt. Spiegel online hat eine Münchner Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Mark Zuckerberg und führende Facebook-Manager-innen wegen Volksverhetzung eingeleitet. Anlaß sind sog. "Haßkommentare", die immer wieder auf Facebook veröffentlicht werden, die einen Straf-tatbestand darstellen und lt. deutscher Gesetzgebung gelöscht werden müssten. Wir wissen: Justizminister Maas, aber auch viele andere deutsche Politiker sind unzufrieden mit der Politik von Facebook, das nach Ansicht von Maas & Co. viel zu lasch und nachgiebig mit Haß-Postings umgehe. Wer sich auf Polit-Seiten von facebook beweght, weiß: Ja, es gibt Haß-Postings. Auffällig an der Strafanzeige und der Kritik staatlicherseits ist: Es wird immer nur moniert, daß RECHTE Haßpostings nicht oder nicht schnell genug gelöscht werden. LINKE Haß-Kommentare genießen dagegen Duldung oder gar klammheimliche Freude seitens derer, die mit erhobenem Zeigefinger und mit Paragraphen winkend die ihnen politisch nicht genehmen Haß-Kommentatoren einschüchtern und bestrafen wollen. Teilweise tun sie's ja auch schon.  
In dem Spiegel-Artikel wird nicht darauf hingewiesen, daß hier mit zweierlei Maß gemessen wird. "Rechte" Haßkommentare sind demnach BÖSE, linke Haßpostings, Aufforderungen zu Gewalt etc. dagegen offenbar völlig normal, nicht kritikwürdig. 
Man kann nur hoffen, daß Facebook angesichts der Einseitigkeit der Vorwürfe nicht einknickt.
Es gibt zu dem Thema auch eine sehr erfreuliche Meldung: Renate Künast, führende GRÜNEN-Politikerin, die selber schon mehrfach Opfer von Haß-Kommentaren wurde, hat einige der Hetzer persönlich aufgesucht, um mit ihnen zu sprechen. Ich bin weder GRÜNEN-Wähler noch ein Fan von Frau Künast, aber: Für diese Aktion, Haß-Poster auf- und den Dialog mit ihnen zu suchen, verdient Frau K. großen Respekt. SO sollte es sein: Auf unliebsame Äußerungen NICHT mit Polizei und Staatsanwaltschaft zu reagieren, sondern mit Verstand und Nachdenken, Dialog (-Versuchen). 
Klar gibt es Haß, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in diesem Land. ABER: Es gibt auch Ursachen. Um eine Demokratie ist es schlecht bestellt, wenn nicht genehme Meinungen und Haß-Äußerungen per Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt werden. OHNE die Ursachen für Haß, Rassismus etc. zu untersuchen und zu unterbinden.
In Deutschland fühlen sich große Bevölkerungs-Gruppen zunehmend übergangen und von gesell-schaftlichen Entwicklungs-Prozessen ausgeschlossen.
Daß GLEICHZEITIG unsere Politiker wie auch die Polizei beiden Augen zudrücken, wenn Flüchtlinge und Asylanten ins Land strömen, erzeugt -neben staatlich geförderter "Willkommens"-Kultur Wut und Haß bei denen, die nicht gefördert werden. Daß im Rahmen der "Willkommens"-Kultur zigtausendfach Recht gebrochen wurde, indem zB Asylanten ohne Kontrollen ins Land kommen durften, verschärft die Wut auf Seiten bestimmter Bürger noch. 
Aber: Die gelten alle als "Rechte", "Nazis", "Rassisten" usw.: In den Augen führender Politiker (Gabriel: "Pack"!), der Polizei und vieler Medienvertreter sind sie Bürger zweiter Klasse.
Dieses Land fällt auseinander. Das Verbot von Haß-Kommentaren ändert nichts daran.  
                                                                                                                                              *RS*     

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Literatur-Nobelpreis für Bob Dylan

Bob Dylan ist Sänger und Komponist. 
Bob Dylan ist erfolgreich.
Bob Dylan ist cool.
Bob Dylan ist Multimillionär.
Bob Dylan kennt jeder.
Bob Dylan wird seit Jahrzehnten
           mit Anerkennung überhäuft.
Bob Dylan ist 75.
Bob Dylan bekommt den Literatur-Nobelpreis.
Bob Dylan ist ein Genie.
Ich finde den Literatur-Nobelpreis
                                                für ihn
                                                              falsch.
                                                                                 *RS*                  


Selbstmord eines Terrorverdächtigen

Der syrische, anerkannte Asylbewerber Jaber Albakr, der wegen dringendem Terrorverdacht in Untersuchungshaft saß, hat sich in seiner Zelle in der JVA Leipzig erhängt. 
Die Justizbehörden geben sich ahnungslos. 
Angeblich habe es keine Anzeichen für einen Suizid gegeben. 
Was für eine dämliche Ausrede!
Wenn ein Terrorverdächtiger gefasst wird, ist das für den Betroffenen Teil seines Kalküls, wenn auch "unangenehm". Es gibt Terroristen, die erst im Gefängnis zu Großform auflaufen. Weil sie gerne Helden sind und sich nicht unterkriegen lassen wollen.
Bei Albakr war die Situation ähnlich, aber in einem entscheidenden Punkt ganz anders. 
Jaber Albakr wurde von eigenen Landsleuten festgesetzt und der Polizei übergeben. Es gibt ein Foto, das ihn, auf dem Rücken gefesselt, auf einem Bett o.ä. sitzend zeigt. 
Von eigenen Landsleuten wie eine arme Maus gefangen.
Jede Psychologie-Studentin im ersten Semester, die über einen Funken Empathie verfügt, jeder lausige Praktikant bei der Kripo, der auch nur einen blassen Schimmer Ahnung von der Mentalität muslimischer Männer und Heranwachsender -auch Terroristen- hat, weiß, daß dieser Albakr eine Demütigung erlitten hat, die für ihn schlimmer war als die Verhaftung und mögliche Verurteilung. 
Von eigenen Landsleuten, die er um Hilfe bat, gefesselt. Und dabei auch noch fotografiert. Was für ein Gesichtsverlust!
In der JVA scheint es nur Vollpfosten auf den verantwortlichen Posten zu geben. 
Wofür wird die angestellte Anstaltspsychologin eigentlich bezahlt? 
Der durch Suizid nun verschiedene Mann hätte zu einem wichtigen Zeugen, Kronzeugen werden können. Auf jeden Fall hätte man ihn rund um die Uhr bewachen müssen. 

In Deutschland herrscht eine Schweinchen Schlau-Mentalität im Umgang mit Terroristen. Und so wurden denn Forderungen laut, die Syrer, die ihren Landsmann festsetzten, mit Orden auszuzeichnen. In diesem Land ist fast alles möglich. Hier wurde ein Oberst, der in Afghanistan den Befehl gab, Tanklaster zu bombardieren, zum General befördert. Obwohl bei dem Bombardement Dutzende, ja womöglich hundert Zivilisten umkamen.
Orden und Beförderungen sind ein gutes Mittel, um von Fehlern abzulenken. 
Bin gespannt, was nun mit der Anstaltspsychologin passiert.
Wwahrscheinlich wird sie, da durch die Angelegenheit schwer "traumatisiert", eine Gehaltserhöhung bekommen oder auf einen besser dotierten Posten versetzt. 
Denn, Hand aufs Herz: Dieser Suizid kommt der sächsischen Justiz und Politik gerade recht. Viel Zeit und Geld gespart! 
                                                                        *RS*  

Mittwoch, 12. Oktober 2016

R.I.P. Tamme Hanken!


Tamme Hanken ist im Alter von nur 56 Jahren gestorben.
Er war kein Freund von Traurigkeit.
Hanken war öfters im Fernsehen, als eine Art "Pferdeflüsterer". Er hatte eine zupackende, sympa-thische Art. Ein Star ohne Allüren. Mit sehr viel Ahnung von Tieren, vor Allem von Pferden. "Rund ums Pferd" war er einer der besten Fachleute Deutschlands. Er half manchem Bauern, Pferdehändler, -liebhaber, vor allem den Pferden selber.
Ich weiß nicht wieviel er verdiente - wenig war es nicht. Nach meiner Einschätzung war er gute Gagen wert - im Gegensatz zu vielen anderen extrem gut verdienenden Stars im Fußball-Business.
Du wirst uns fehlen, Tamme Hanken.
Rest in Peace!!
                               *RS* 

Ärger mit DHL

Ich bekomme häufig Briefe- und Päckchen-Sendungen per DHL an meine Wohnadresse geliefert. Es
gibt immer wieder Probleme.
Hier die krassesten seit Mitte diesen Jahres:
Fehler passieren, gerade auch in einem so riesigen Betrieb wie der DHL. Daß aber auf einen per Einschreiben abgeschickten Brief keinerlei Reaktion kommt, finde ich eine Offenbar werden Privat-Kunden mit Problemen nicht ernst genommen.

Am 15. August fand ich in meinem Briefkasten eine Benachrichtigung vom 13.8. über eine Brief-sendung (s.o.).  Bei meiner zuständigen Post-DHL-Stelle konnte die Sendung nicht gefunden werden. Auch ein Telefonat mit einer größeren Post-Stelle in meinem Stadtteil Wilhelmsburg brachte keine Lösung des Problems. Bis heute ist die Sendung, deren Absender ich nicht kenne, verschwunden. Leider gab es keine Sendungsnummer.
Der neueste, aktuelle Fall: Zwei Pakete wurden am Montag, 10.10., für mich bei einem "Nachbarn" "ausgeliefert". Der Name, der auf der entsprechenden Mitteilung angegeben ist, ist in meinem Haus Otterhaken 8 jedoch unbekannt. Weder auf Briefkästen, noch Klingelschildern noch an irgendeiner Haustür ist der Name zu finden. Ich hängte einen entsprechenden Zettel auch im Flur auf - keine Reaktion. Da ich dieser Person (Mann? Frau?) nichts Böses unterstellen will, habe ich den Namen (s.o.) unkenntlich gemacht. Der Fehler liegt hier m.E. beim DHL-Boten. Wenn er schon Päckchen-Pakete etc. an Fremde vergibt, hat er deren Angaben zu überprüfen. Und auf einer Benachrichtigung auch anzugeben, in welcher Whg. der-die Betreffende zu finden ist. 
Theoretisch denkbar ist auch, daß unter "Nachbarn" irgendein Mensch aus einem der umliegenden Häuser zu verstehen ist. Oder irgendjemand, der zufällig am DHL-Boten vorbeikam. 
Wenn ich großes Pech habe, sind die Päckchen aber an jemanden gegeben worden, der die Gelegenheit nutzte, um sich unter Vorspielung falscher Tatsachen in den Besitz nicht für ihn bestimmer Sendungen brachte. Ich gehe erst einmal davon aus, daß der DHL-Bote geschlampt hat. Deshalb habe ich auch den Namen des "Nachbarn" (?) oben unkenntlich gemacht. 
**
Wegen den letzten beiden Fällen telefonierte ich heute morgen mit zwei zuständigen DHL-Stellen und gab meine Beaschwerden auf.  Bin gespannt, was dabei herauskommt.
                                                                                                                                      *RS*
Bin gespannt, was dabei heraus kommt.

Lesung aus alten Poesie-Alben


Am 30. Oktober, dem letzten Sonntag in diesem Monat, stelle ich im Hamburger "Waschhaus", Wesselyring 51 (Rückseite von Meleks Minimarkt) alte Poesie-Alben vor. Ich lese daraus, werde zudem ein paar wunderschöne Oblaten (Glanzbilder, Stammbuchbilder) mitbringen und in den Vortrag auch die jeweiligen Zeitumstände mit einfließen lassen.
Der Eintritt ist frei.
Sie sind herzlich eingeladen!
                                                                   *Raimund Samson* 

Das Waschhaus im Wesselyring liegt zwischen Stadtpark und City Nord. Sie kommen, wenn Sie mit öfentlichen Verkehrsmitteln anreisen, mit den Buslinien 20, 26 und 179 (Haltestelle Jahnring Mitte) dort hin, oder mit der U-Bahn bis zum U-Bahnhof Alsterdorf, und dann zu Fuß.